Sonntag, 21. November 2021

Die Spirale des Wahnsinns: Die neuen Covid19-Maßnahmen waren lange geplant

Die Covid19-Hysterie befindet sich in einer Spirale des Wahnsinns. Alle Regierungen der westlichen Welt geben ein Bild verschworener Idioten, die wichtigtuerisch Nichtlösungen für ein gesundheitspolitisches Problem aufzwingen. Es sind Nichtlösungen, da die Maßnahmen keinen Erfolg bringen. Sie alle spielen "Blinde Kuh" ob ihres Unwillens, das Problem zu lösen, das keines ist, wie sie es darstellen, sondern das sie selbst geschaffen haben, um uns, die Bürger im allgemeinen, wieder zu Leibeigenen, zu Sklaven, zu Unterthanen zu machen, Unterthanen einer neofeudalen Herrscherkaste, die sich aus Politikern herausgebildet hat, die letztlich nicht anderes sind als normale Bürger, die nur eben das Glück hatten, politische Ämter zu erheischen, von denen aus sie, verschworen in Bilderbegrgischen Geheimbünden und sorosischen Stiftungen, die westlichen Völker zu unterjochen und zu unterwerfen versuchen.

Im Grunde will keiner von denen sagen oder wissen, was wirklich hinter Covid19 steckt. Jedoch kann es sich jeder mit ein bißchen Grips ausmalen. 

Der ehemalige Berater des französischen Präsidenten Mitterand, François Attali, sagte es klipp und klar 1981 in einem Interview und auch in einem seiner Bücher. Es ist ein lang vorbereiteter Plan, der hier verfolgt wird: 

"In Zukunft werden wir versuchen, einen Weg zu finden, die Bevölkerurng zu reduzieren".

"Wir werden mit den Alten beginnen, dann mit den Schwachen, dann mit den Nutzlosen…".

 

Wir werden mit den Alten beginnen, denn sobald sie 60-65 Jahre alt sind, wird der Mensch länger leben, als er Jahre produziert hat, und das wird die Gesellschaft teuer zu stehen kommen;

 

dann die Schwachen, dann die Nutzlosen, die nichts zur Gesellschaft beitragen, weil es immer mehr von ihnen geben wird,

 

und schließlich und vor allem die Narren."

 

Die Euthanasie richtet sich gegen diese Gruppen. Die Euthanasie wird in jedem Fall ein wesentliches Instrument unserer künftigen Gesellschaften sein.

 

Natürlich werden wir nicht in der Lage sein, Menschen hinzurichten oder Konzentrationslager einzurichten. Wir werden sie loswerden, indem wir sie in dem Glauben lassen, dass es zu ihrem eigenen Besten ist. Überbevölkerung, die im Allgemeinen nutzlos ist, ist etwas, das wirtschaftlich zu kostspielig ist. Auch in sozialer Hinsicht ist es viel besser, wenn die menschliche Maschine plötzlich lahmgelegt wird, als wenn sie sich allmählich verschlechtert.

 

Wir werden nicht in der Lage sein, Millionen und Abermillionen von Menschen auf ihre Intelligenz zu testen, da können Sie sich sicher sein.

 

Wir werden etwas finden oder provozieren, eine Pandemie, die auf bestimmte Menschen abzielt, eine echte Wirtschaftskrise oder nicht, ein Virus, das alte und fettleibige Menschen befällt, es spielt keine Rolle, die Schwachen werden erliegen, die Ängstlichen und Dummen werden daran glauben und sich behandeln lassen.

 

Wir werden dafür gesorgt haben, dass die Behandlung vorgesehen war, dass die Behandlung die Lösung sein wird.

 

Die Auswahl der Idioten wird sich also von selbst erledigen: sie werden selbst zur Schlachtbank gehen".

 

Quelle: "Die Zukunft des Lebens" - Jacques Attali, 1981, Interview mit Michel Salomon.


Also sollte man den Regierungen nicht Folge leisten und sich mit der Giftspritze ins Jenseits oder mindestens ins geistig-staatsbürgerliche Jenseits befördern lassen. Das Ergebnis kann nur eine Mischung aus Metropolis, Gattaca, Fahrenheit 451, 1984 sein. Wer nicht jetzt Widerstand leistet, wird sich in einem solchen Szenario wiederfinden.



Samstag, 12. November 2016

Trump als Hoffnung, daß Demokratie doch noch möglich ist

„Von hier und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus, und ihr könnt sagen, ihr seid dabei gewesen.“ J.W. Goethe

Die Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten von Amerika haben bewiesen, daß die Demokratie doch noch möglich ist, trotz aller Manipulation der öffentlichen Meinung zum Nachteil der Kandidaten, die für die etablierten Mächte und die faktischen Schattenmächte  unbequem sind.


Entgegen allen offiziellen Voraussagen wurde Donald Trump zum neuen Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Wenngleich einige von uns  an die Möglichkeit glaubten, ein solches Ergebnis sei durchaus denkbar, war der Mißerfolg der Politik Obamas in den vergangenen acht Jahren bereits spürbar, und nicht nur das: auch die immer tiefgreifender werdende Dekadenz der US-amerikanischen Gesellschaft und Wirtschaft mit ihrer galoppierenden Desindustrialisierung im ganzen Land zu Gunsten billigerer Produktionsstandorte wie China oder Mexiko, einer zunehmenden Verarmung der eigenen Bevölkerung insbesondere in Städten, die einst große Industriezentren waren.  Schließlich schafften es die Medien nicht, Hillary Clinton zur Präsidentin der USA emporzuheben, was eine mehr als angenehme Überraschung gewesen ist.

Jetzt fragen sich die Medienverantwortlichen, wie es denn möglich war, bei den Voraussagen so weit daneben zu liegen. Was sie dabei verschweigen, ist, daß sie es in Wirklichkeit wußten, aber sie meinten (und meinen wohl noch immer) die Macht zu haben, entscheiden zu können, wer regieren darf und wer nicht. Aber man gewinnt den EIndruck, und hoffentlich bewahrheitet sich dieser, daß die Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr an die Ammenmärchen glaubt, die ihr vorgespielt werden. Ganz besonders dieses Jahr haben Presse und Fernsehen die Manipulation auf die Spitze getrieben und auf so plumpe Weise gelogen, daß es jeden Menschen mit etwas gesundem Menschenverstand auffallen mußte.


Ein Facebook-Freund -F.H.- bringt sehr gut zum Ausdruck, wie die Trump-Wähler denken und fühlen:

"When Donald Trump was just a fringe candidate among 16 others, I knew that he was going to be the man I voted for. I supported him from day one. I liked him. He seemed like an average Joe guy who spoke his mind. my father liked Cruz and didn't think Trump was presidential or could be taken seriously, but after talking a while I think I turned my father onto the Trump ticket. I always supported him, and not only did I want to vote for him, I actually believed in him. I believed in his message from day one, and I think a whole lot of people understood that message. I think that that is why he was going to be the new president. I think a lot of people felt left behind, and they found a man who understood their anger and despair instead of someone who was out of touch with reality. I think he will help America be great again, and as an American I feel proud of this. We now have a man who thumbed his nose at pretty much everyone ... except the American people, and that's great."

Es handelt sich hier nicht um einen populistischen Politiker, um kurz diesen Modebegriff aufzugreifen, den die Medien benutzen, um verbal auf alle Politiker einzuschlagen, die sich nicht der Diktatur des Einheitsdenkens unterwerfen. Als Trump seine Dankesrede nach gewonnener Wahl hielt, sah man einen Mann, der sich natürlich, einfach, gut erzogen zeigte, zusammen mit seiner ebenso zurückhaltenden und gut erzogenen Familie. Seine Rede wahr ehrlich und gehalten.

Sein erster Besuch beim nun amtierenden Präsidenten Obama spiegelte diese Wesensart wider. Man möchte fast sagen, die Presse hat uns einen wütenden und ungehaltenen Trump vorgespielt, obwohl er doch in WIrklichkeit ein durchaus annehmbares politisches Programm vorzuweisen hat, und es ist vielleicht gerade der Grund dafür, daß man versucht hat, ihn schlecht dastehen zu lassen, so als wäre er ein faschistisches Monster aus anderen Zeiten. Aber nichts ist der Realität ferner als dies! 

Jedoch haben die von der Presse, den Parteien des Einheitsdenkens von Linken, Mitte-Links und Mitte (eingeschlossen die parakonservativen Parteien, die sich ihres Konservatismus schämen)   inszenierten Haßsitzungen ihre schädliche Wirkung gehabt, denn man kann das feststellen, wenn man die verschiedenen Demonstrationen kleiner Minderheiten beobachtet, die mit dem Sieg Trumps unzufrieden sind. Und es ist gerade diese Gruppe von Menschen, die gewöhnlich von Toleranz redet, die mit äußerstem Nachdruck gegen die demokratisch Gewählten schreit und agitiert, weil nicht alles so gelaufen ist, wie man sich das ihrerseits vorgestellt hatte.

Der Wahlsieg Donald Trumps führt schließlich zu dem Schluß, daß man doch noch glauben mag, die Demokratie sei möglich. Trotz aller Manipulation durch die Medien, die vom Einheitsdenken der Linken dominiert werden, von diesem fabianischen Sozialismus des Bilderberg-Klubs, dem sich die Konservativen und Liberalen der westlichen Länder untergeordnet zu haben scheinen, hat das US-amerikanische Volk mehrheitlich den Weg der Rettung des Westens angesichts der bedingungslosen Kapitulation der Politiker des Gutmenschentums gewählt, die doch so nachlässig mit der unkontrollierten Invasion durch Menschen umgehebn, die den Westen zerstören wollen

Good luck, Mr. President Trump! Möge diese die Regierung der großen Erfolge und guten Entscheidungen sein. Nach Ronald Reagan Donald Trump ein weiterer großer Präsident der Vereinigten Staaten werden.

Donnerstag, 25. Februar 2016

Die unverständliche Absurdität des politischen Seins

Kaum verständlich ist das politische Geschehen in Europa und insbesondere in Deutschland. Ein Parlament, das in eine Art Volkskammer der Blockparteien wie in der Sowjetischen Besatzungszone verwandelt worden ist, in dem sich alle fünf vertretenen Parteien darüber einig zu sein scheinen, daß die Zerstörung des eigenen Volkes und seiner Kultur (oder was davon nach zwei zerstörerischen Weltkriegen noch übrig ist) im Vordergrund zu stehen hat, während sich Politiker über das von ihnen regierte Volk und seine Wünsche hinwegsetzen, das sie zu vertreten vorgeben.

Auf der anderen Seite ist dieses Volk, das schon zu einem Fünftel, wenn nicht mehr, von Fremdvölkern durchsetzt worden ist, deren Angehörige nicht die Interessen des deutschen Volkes vertreten, sondern die ihrer jeweiligen Volksgruppen aus anderen Ländern und Erdteilen, während sie nicht in die deutsche Gesellschaft eingebunden, sondern in Parallelgesellschaften mit eigenen Gesetzen und Gebräuchen leben, genauso wie unter den zwei erlittenen Diktaturen unfähig, den notwendigen Mut aufzubringen, die eigenen Interessen zu verteidigen, und stattdessen unterwerfen sie sich dem Diktat einer Frau und ihrer Gefolgsleute, die sich ganz offensichtlich und unverfroren - so wie ihre nationalsozialistischen und kommunististen Vorgänger - der (endgültigen) Zerstörung ihres Landes verschrieben haben.

Die Deutschen haben Anspruch darauf, daß ihr Staat mit seinen Grenzen, ihre Kultur und ihre (christlichen) Gesellschaftsform erhalten bleiben. Mangels einer wirklichen Verfassung, die es nicht gibt, werden weder Sprache noch Kultur noch Staatswesen von denen geschützt, die einen Eid geschworen haben, Schaden von deutschen Volk abzuwenden. Doch obwohl der Schaden tagtäglich größer wird, indem man die Grenzen ungeschützt, das Volk einem islamischen Mob und einer unkontrollierten Masseneinwanderng ausgesetzt läßt und die Staatsfinanzen sinnlos verschwendet, statt sie für wirklich notwendige und dem Volk nützliche Zwecke einzusetzen.

Erschreckend ist der Schwund aller demokratischen Regeln und Grundsätze. Es werden nicht nur die Medien, insbesondere die staatlichen Rundfunksendungen, in seit 1945 bzw. 1989 (bezogen auf das Gebiet der SBZ) nie dagewesener Weise manipuliert und für die Regierungspropaganda und -agitation genutzt, um offen Hetze gegen alle Kritiker der Blockparteienpolitik zu betreiben, sondern es werden auch politische Parteien diffamiert und in eine ideologische Ecke gestellt, der sie gar nicht angehören, nur weil sie nicht dem Kurs der Vorbeter der Regierungsparteien Folge leisten und es wagen, deren Politik in Sachen geduldeter illegaler Zuwanderung zu kritisieren und in Frage zu stellen.

Das ist nicht nur der Trend der Politik in Deutschland, sondern in ganz Europa, jedenfalls dem EU-Europa. Es ist das Diktat einer EU, die nicht nur demokratischer Strukturen entbehrt, in der das Parlament reine Dekoration ist und in der die Führungsebene nicht demokratisch legitimiert ist, da die Mitglieder der Entscheidungs- und Gesetzgebungsorgane gar nicht gewählt sind, um solche Funktionen wahrzunehmen (sie sind nur für die Regierung ihrer Länder gewählt). Ursache dafür ist letztendlich die Tatsache, daß die EU in den Händen von Mitgliedern des Bilderberg-Klubs ist, die nicht die Interessen ihrer Völker, sondern die einer kriminellen Vereinigung vertreten, die unter dem Deckmantel des Gedankenaustauschs auf höchster Ebene vorgibt, was in der (westlichen) Welt zu geschehen hat und wer in welchem Land gerade regieren darf, ohne daß die jeweiligen Völker merken, keine wirkliche demokratische Wahl zu haben, denn wen immer sie wählen, so ist es doch am wahrscheinlichsten, daß es ein Bilderberger sein wird.

Es regiert nicht der Gemeinsinn, sondern eine Verschwörungsgesellschaft, bei der man nicht erkennen kann, was sie antreibt, um sich selbst zu Grunde zu richten. Bleibt nur noch ein Lichtblick: Einige europäische Regierungen sind nicht in der Hand solcher mafiöser Verbindungen, und ein nicht unbedeutender Teil der Wähler erkennt, daß man allem Agitprop zum Trotze doch noch Parteien wählen kann, die dem Spuk vielleicht ein Ende setzen. Die EU und Deutschland sind nicht Eigentum der regierenden Politiker, auch wenn diese teilweise schon drei bis vier Jahrzehnte Regierungsämter bekleiden. Wenn die EU scheitert und zerfällt, ist das eben der Lauf der Dinge, denn die Regierenden haben nicht erkannt, welche ihre Aufgabe ist. Dafür sollten sie bestraft werden. Das war schon so im Römischen Reich. Geschichte wiederholt sich. Absurd nur, daß man auch nach zweitausend Jahren nichts dazugelernt hat.

Freitag, 21. November 2014

Die Anstalt oder Die bedingungslose Kapitulation der Gutmenschen

Die Agit-Prop-Kampagne der Bundesregierung bzw. der Landesregierungen ähnelt immer mehr den Haßsitzungen bei Orwells "1984". Dort hatte man immer ein Feindbild, irgendeinen erfundenen Terroristen, hier ist es der "Kampf gegen Rechts". Der Kampf gegen Links ist nicht salonfähig. Links gut, rechts böse. Überhaupt ist es absurd, daß der politische Begriff "rechts" mit Rechtsextremismus gleichgesetzt wird, der eigentlich eine Form des Linksextremismus' ist, denn Nationalsozialisten sind extrem links, nicht rechts. Wenn rechts eigentlich konservativ bedeutet, kann man bei Nationalsozialisten nicht von Konservativen reden. Im übrigen gibt es gar nicht so viele "Braune", die Roten sind doch fast Mehrheit, und keiner stört sich merklich daran. Wenn die "braunen" Parteien gerade einmal 1-2 % der Stimmen erhalten, kann man doch nicht von einer Gefahr sprechen. Wenn die Kommunisten der SED-PDS-Linken 28 % der Stimmen bekommen wie in Thüringen, ist sehr wohl von einer Gefahr für die Demokratie auszugehen, besonders, wenn eine Art Volksfrontbündnis zustandekommt, bei dem die Grünen die Bürgerrechtler von Bündnis 90 verraten. Im Grunde herrscht in Deutschland eine neue Diktatur links-islamischer Prägung, in der andere Meinungen kriminalisiert werden. Und dann wundern sich viele, wie einer wie Hitler an die Macht kommen oder sich eine nichtgewählte Partei wie die SED 40 Jahre an der Macht halten konnte. 1933 versagte das Parlament, nicht der machtlose Reichspräsident, heute versagt eine ganze mutmaßlich informierte Gesellschaft.

Wirklich anstaltsreif sind diejenigen, die am 18. November 2014 das Programm "Die Anstalt" im ZDF verzapft haben, das ganz klar auf Linie mit dem herrschenden Meinungsterror von oben gebracht worden war. Ein politisches Kabarett derart einseitig und kritiklos zu gestalten, ist beschämend für eine vorgeblich plurale Demokratie. 

Ist es Aufgabe einer Kabarett-Veranstaltung, zur einer Ansammlung von Haßpredigern zu werden, die gegen alle wettern, die es auch nur im Ansatz wagen, die Asylpolitik der deutschen Regierungen zu kritisieren? Ist die Selbstaufgabe eines Volkes zu Gunsten von als Asylanten getarnten Invasoren aus mit der abendländischen christlichen Kultur unvereinbaren Ländern zu rechtfertigen? Was soll das auf arabisch vorgetragene Kampflied, dessen Text nicht übersetzt wurde, um unter stehenden Ovationen die Sendung zu beenden? Kabarett dient zur sarkastisch-ironischen Kritik am politischen Geschehen, nicht als Propagandabühne für Menschen, deren Anliegen berechtigt sein mögen, deren Sprache aber so gut wie kein Einhemischer versteht und die nichts mehr mit Toleranz zu tun haben. Die Meinungsäußerung war nicht mehr frei, sondern vorgegeben und vorzensiert, einseitig und inquisitorial. Erschreckend und bezeichnend für den Geisteszustand eines Volkes, das sich schon mehrheitlich lange aufgegeben hat.

Donnerstag, 6. November 2014

Die Farce der Wiedervereinigung und das Unrecht an Preußen

Genauso aktuell wie vor fünf Jahren


Die sogenannte Wiedervereinigung im Jahre 1990 nach dem (von Moskau angeordneten) Fall der Berliner Mauer und des Eisernen Vorhangs war eine lange vorher vorbereitete Farce.

Zum einen ging es der Siegermacht Sowjetunion darum, sich von den heruntergewirtschafteten Satellitenstaaten des Ostblocks zu befreien, ohne dadurch einen wirklichen Nachteil zu erleiden. Also lag es auf der Hand, den Deutschen endlich zur Wiedervereinigung zu verhelfen, indem man der Bundesrepublik Deutschland den mitteldeutschen Pleitestaat im Zustand der Nachkriegszeit aufbürdete und dafür auch noch Geld bekam. Die Deutschen machen das schon, müssen Gorbatschow und Genossen damals gesagt haben, und blöd genug sind sie auch, um das auch noch als großzügige Geste Mütterchen Rußlands aufzufassen. Photo: Der Verrat unter Dach und Fach und die Deutschen über den Tisch gezogen: Gemacht gutes Geschäft (Gorbatschow) - Ei, gude, isch bin 'n eschte Bismack (Kohl).

Allem voran ging ein wohl geplantes Possentheater über die Bühne. Zunächst kamen die Sommertouristen aus der Ostzone überraschender Weise auf den Trichter, daß die ungarische Grenze etwas durchlässig war. Nun genossen die Ungarn seit der gewaltsamen Unterdrückung ihres Freiheitsstrebens seit 1956 und insbesondere in den letzten Jahren der Sowjetherrschaft eine gewissen Selbständigkeit, aber das plötzliche Zudrücken beider Augen beim grenzüberschreitenden Verkehr war doch etwas auffällig. Ostberliner Possentheater: Schabowski öffnet die Grenze "aus Versehen" zu früh - nach einer möglicherweise verschlüsselten Journalistenfrage über das Reisegesetz?

So füllte sich der Westen Deutschlands zunehmend mit Bewohnern aus der Ostzone, wodurch das Land langsam unter Druck gesetzt wurde, denn die Zonendeutschen wollten doch sogar Asyl beantragen.

Gleichzeitig begann, eiverbibsch, eine Bürgerbewegung herumzuprotestieren, vor allem in Sachsen, das schon unter der nationalsozialistischen Diktatur dazu neigte, dem Regime zuzujubeln, später dann nach dem Regimewechsel (oder war es nur ein Wechsel der politischen Symbole und Namen?) dem kommunistischen Unterdrückerregime, das das Naziregime eigentlich nur unter Änderung des Firmennamens fortsetzte. Diese maßt sich an, die Moskauer Entscheidung über die Rückgabe der sowjetischen Besatzungszone an das Restdeutschland der Bundesrepublik als ihren eigenen Erfolg und als "friedliche Revolution" zu feiern. Nuuu.

Tatsache ist, daß es sich nicht um eine Volksentscheidung handelte. Dazu kam, daß die Westmächte der Sache gar nicht so aufgeschlossen gegenüberstanden, vor allem das Vereinigte Königreich und Frankreich, die beiden größten Deutschlandhasser aller Zeiten, wenn man von den Polen einmal absieht. Und dazu kam noch der Verrat der deutschen Provinzpolitiker, deren politische Sicht nicht viel weiter reichte als über den Rhein bei Bonn. Gerade der Kanzler Kohl, aus der ehemals bayerischen Pfalz und schon aufgrund seiner Herkunft als Nicht-Preuße berlin- und preußenfeindlich, war doch zusammen mit dem auf Lebenszeit fest im Amtssessel verankerten Schäuble der ungeeignetste Regierungschef, um die plötzlich über ihn hereinbrechende Last bewältigen zu können. Bismarck wollte er darstellen, doch schaffte er es kaum weiter als ein bayerischer Provinzgouverneur in der Pfalz. Photo: Kohls Kungelei mit der CDU-Blockpartei, hier mit Obergeschaftelhuber und Blockflöte de Maizière.

Davon abgesehen fehlte es den deutschen Politikern 1989 nicht nur an politischer Courage, sondern auch an Identitätsbewußtsein bezüglich der deutschen Geschichte und der entgegen dem Völkerrecht gewaltsam annektierten Gebiete des Ostens Preußens, der, da zu Preußen gehörig, auch nicht weiter von Interesse schien.

So erklärt es sich, daß man entgegen allem Gemeinsinn Polen in die Gespräche über die "Wiedervereinigung" aufnahm, so als handelte es sich um einen gleichberechtigten Verhandlungspartner.

Polens Zittern war nicht unbegründet, zittert es doch heute noch angesichts des Wissens, daß gut die Hälfte seines Staatsgebiets gar nicht Polen, sondern Preußen gehört, während es nicht den Mumm hat, sich für die Rückgewinnung seiner eigenen Ostgebiete in der Ukraine einzusetzen. Man hatte doch mit den Trotteln aus dem deutschen Westen ein leichteres Spiel. Photo: Kohl mit Bush auf G-7-Treffen. Sorry, that's Moscow's decision.

Das Ergebnis dieses ganzen Possentheaters um die vorgebliche Wiedervereinigung war, daß man nicht nur das Grundgesetz umging, das ganz klar die Regeln für einen solchen Schritt festlegte (Verfassungsgebende Versammlung, Neugründung Deutschlands), sondern auch die Potsdamer Verträge außen vor ließ, derentwegen Polen das große Zittern bekam, denn hätte man die Verhandlung im Sinne dieser Verträge verlangt, wäre man um eine Rückgabe Pommerns, Schlesiens, Ostbrandenburgs und Ostpreußens nicht herumgekommen (in den Grenzen von 1918). Karte: Preußen in den deutschen Grenzen um 1900.

Also kam man auf die glorreiche Idee, die Ostzone zunächst in 5 neue Bundesländer aufzuteilen und dann deren Anschluß an die Bundesrepublik Deutschland zu beantragen und anzunehmen, womit das Grundgesetz raffiniert umgangen wurde. Nicht umsonst ist der 9. November als Tag des Mauerfalls gewählt worden, war es doch der historische Tag der Vaterlandsverräter. Photo: Selten so gelacht: Sitzung im Kaukasus. 1990 Außenminister Genscher alias IM Tulpe, Gorbatschow und Kohl: Wer verrät hier wen an wen oder wen oder was überhaupt?

Nicht genug des Verrats am Vaterland, bot sich eine weitere Gelegenheit für den Verrat an Preußen. Die völkerrechtswidrige und von ausländischen Mächten angeordnete zwangsweise Auflösung Preußens als Staat, den man ungerechtfertigt für das Naziregime verantwortlich machte, während doch die nationalsozialistische Bewegung unter der Führung des nicht ordnungsgemäß eingebürgerten Österreichers Hitler aus Bayern kam und sich des preußisch geprägten Militärs und Gehorsams bediente, um ihre Macht zu festigen, wurde nicht rückgängig gemacht, womit eine weitere historische Gelegenheit für einen staatsmännischen Schachzug nach Bismarcks Art verschenkt wurde. Westdeutschland hatte zu diesem Zeitpunkt eine einmalige Gelegenheit, die historischen Ungerechtigkeiten wieder auszugleichen und Druck auf die Sowjetunion auszuüben, die wirtschaftlich und politisch ernsthaft geschwächt war. Ein ganzes Volk seines Landes zu berauben, das dazu gut zwei Drittel Gesamtdeutschlands ausmachte, ist nicht hinnehmbar.

Daher ist es 20 Jahre nach der Teilwiedervereinigung in Form des Anschlusses eines Teilgebiets, also der mitteldeutschen Länder, an der Zeit, insbesondere im Rahmen der Überlegungen über die Föderalismusreform dieses Unrecht wiedergutzumachen und Preußen als Staat wiederherzustellen. Angesichts dessen, daß die Bundesrepublik Deutschland nicht Willens ist, preußische Interessen und berechtigte Forderungen der aus ihrer Heimat vertriebenen preußischen Bürger zu vertreten, kann nur ein preußischer Staat, sei es als Bundesland oder als unabhängiger Staat, dem historischen Auftrag der Wiederherstellung seiner staatlichen und nationalen Einheit gerecht werden. Photo: 2+4-Verhandlungen: Polen als Siegermacht? Auf jeden Fall als Kriegsgewinnler.

Der 20. Jahrestag des Mauerfalls ist kein Grund zum Feiern, sondern Anlaß, die bisherige gesamtdeutsche Politik zu überdenken und das Handeln der volksfremden Volksvertreter einem strengeren Urteil zu unterziehen.