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Donnerstag, 25. Februar 2016

Die unverständliche Absurdität des politischen Seins

Kaum verständlich ist das politische Geschehen in Europa und insbesondere in Deutschland. Ein Parlament, das in eine Art Volkskammer der Blockparteien wie in der Sowjetischen Besatzungszone verwandelt worden ist, in dem sich alle fünf vertretenen Parteien darüber einig zu sein scheinen, daß die Zerstörung des eigenen Volkes und seiner Kultur (oder was davon nach zwei zerstörerischen Weltkriegen noch übrig ist) im Vordergrund zu stehen hat, während sich Politiker über das von ihnen regierte Volk und seine Wünsche hinwegsetzen, das sie zu vertreten vorgeben.

Auf der anderen Seite ist dieses Volk, das schon zu einem Fünftel, wenn nicht mehr, von Fremdvölkern durchsetzt worden ist, deren Angehörige nicht die Interessen des deutschen Volkes vertreten, sondern die ihrer jeweiligen Volksgruppen aus anderen Ländern und Erdteilen, während sie nicht in die deutsche Gesellschaft eingebunden, sondern in Parallelgesellschaften mit eigenen Gesetzen und Gebräuchen leben, genauso wie unter den zwei erlittenen Diktaturen unfähig, den notwendigen Mut aufzubringen, die eigenen Interessen zu verteidigen, und stattdessen unterwerfen sie sich dem Diktat einer Frau und ihrer Gefolgsleute, die sich ganz offensichtlich und unverfroren - so wie ihre nationalsozialistischen und kommunististen Vorgänger - der (endgültigen) Zerstörung ihres Landes verschrieben haben.

Die Deutschen haben Anspruch darauf, daß ihr Staat mit seinen Grenzen, ihre Kultur und ihre (christlichen) Gesellschaftsform erhalten bleiben. Mangels einer wirklichen Verfassung, die es nicht gibt, werden weder Sprache noch Kultur noch Staatswesen von denen geschützt, die einen Eid geschworen haben, Schaden von deutschen Volk abzuwenden. Doch obwohl der Schaden tagtäglich größer wird, indem man die Grenzen ungeschützt, das Volk einem islamischen Mob und einer unkontrollierten Masseneinwanderng ausgesetzt läßt und die Staatsfinanzen sinnlos verschwendet, statt sie für wirklich notwendige und dem Volk nützliche Zwecke einzusetzen.

Erschreckend ist der Schwund aller demokratischen Regeln und Grundsätze. Es werden nicht nur die Medien, insbesondere die staatlichen Rundfunksendungen, in seit 1945 bzw. 1989 (bezogen auf das Gebiet der SBZ) nie dagewesener Weise manipuliert und für die Regierungspropaganda und -agitation genutzt, um offen Hetze gegen alle Kritiker der Blockparteienpolitik zu betreiben, sondern es werden auch politische Parteien diffamiert und in eine ideologische Ecke gestellt, der sie gar nicht angehören, nur weil sie nicht dem Kurs der Vorbeter der Regierungsparteien Folge leisten und es wagen, deren Politik in Sachen geduldeter illegaler Zuwanderung zu kritisieren und in Frage zu stellen.

Das ist nicht nur der Trend der Politik in Deutschland, sondern in ganz Europa, jedenfalls dem EU-Europa. Es ist das Diktat einer EU, die nicht nur demokratischer Strukturen entbehrt, in der das Parlament reine Dekoration ist und in der die Führungsebene nicht demokratisch legitimiert ist, da die Mitglieder der Entscheidungs- und Gesetzgebungsorgane gar nicht gewählt sind, um solche Funktionen wahrzunehmen (sie sind nur für die Regierung ihrer Länder gewählt). Ursache dafür ist letztendlich die Tatsache, daß die EU in den Händen von Mitgliedern des Bilderberg-Klubs ist, die nicht die Interessen ihrer Völker, sondern die einer kriminellen Vereinigung vertreten, die unter dem Deckmantel des Gedankenaustauschs auf höchster Ebene vorgibt, was in der (westlichen) Welt zu geschehen hat und wer in welchem Land gerade regieren darf, ohne daß die jeweiligen Völker merken, keine wirkliche demokratische Wahl zu haben, denn wen immer sie wählen, so ist es doch am wahrscheinlichsten, daß es ein Bilderberger sein wird.

Es regiert nicht der Gemeinsinn, sondern eine Verschwörungsgesellschaft, bei der man nicht erkennen kann, was sie antreibt, um sich selbst zu Grunde zu richten. Bleibt nur noch ein Lichtblick: Einige europäische Regierungen sind nicht in der Hand solcher mafiöser Verbindungen, und ein nicht unbedeutender Teil der Wähler erkennt, daß man allem Agitprop zum Trotze doch noch Parteien wählen kann, die dem Spuk vielleicht ein Ende setzen. Die EU und Deutschland sind nicht Eigentum der regierenden Politiker, auch wenn diese teilweise schon drei bis vier Jahrzehnte Regierungsämter bekleiden. Wenn die EU scheitert und zerfällt, ist das eben der Lauf der Dinge, denn die Regierenden haben nicht erkannt, welche ihre Aufgabe ist. Dafür sollten sie bestraft werden. Das war schon so im Römischen Reich. Geschichte wiederholt sich. Absurd nur, daß man auch nach zweitausend Jahren nichts dazugelernt hat.

Donnerstag, 6. November 2014

Die Farce der Wiedervereinigung und das Unrecht an Preußen

Genauso aktuell wie vor fünf Jahren


Die sogenannte Wiedervereinigung im Jahre 1990 nach dem (von Moskau angeordneten) Fall der Berliner Mauer und des Eisernen Vorhangs war eine lange vorher vorbereitete Farce.

Zum einen ging es der Siegermacht Sowjetunion darum, sich von den heruntergewirtschafteten Satellitenstaaten des Ostblocks zu befreien, ohne dadurch einen wirklichen Nachteil zu erleiden. Also lag es auf der Hand, den Deutschen endlich zur Wiedervereinigung zu verhelfen, indem man der Bundesrepublik Deutschland den mitteldeutschen Pleitestaat im Zustand der Nachkriegszeit aufbürdete und dafür auch noch Geld bekam. Die Deutschen machen das schon, müssen Gorbatschow und Genossen damals gesagt haben, und blöd genug sind sie auch, um das auch noch als großzügige Geste Mütterchen Rußlands aufzufassen. Photo: Der Verrat unter Dach und Fach und die Deutschen über den Tisch gezogen: Gemacht gutes Geschäft (Gorbatschow) - Ei, gude, isch bin 'n eschte Bismack (Kohl).

Allem voran ging ein wohl geplantes Possentheater über die Bühne. Zunächst kamen die Sommertouristen aus der Ostzone überraschender Weise auf den Trichter, daß die ungarische Grenze etwas durchlässig war. Nun genossen die Ungarn seit der gewaltsamen Unterdrückung ihres Freiheitsstrebens seit 1956 und insbesondere in den letzten Jahren der Sowjetherrschaft eine gewissen Selbständigkeit, aber das plötzliche Zudrücken beider Augen beim grenzüberschreitenden Verkehr war doch etwas auffällig. Ostberliner Possentheater: Schabowski öffnet die Grenze "aus Versehen" zu früh - nach einer möglicherweise verschlüsselten Journalistenfrage über das Reisegesetz?

So füllte sich der Westen Deutschlands zunehmend mit Bewohnern aus der Ostzone, wodurch das Land langsam unter Druck gesetzt wurde, denn die Zonendeutschen wollten doch sogar Asyl beantragen.

Gleichzeitig begann, eiverbibsch, eine Bürgerbewegung herumzuprotestieren, vor allem in Sachsen, das schon unter der nationalsozialistischen Diktatur dazu neigte, dem Regime zuzujubeln, später dann nach dem Regimewechsel (oder war es nur ein Wechsel der politischen Symbole und Namen?) dem kommunistischen Unterdrückerregime, das das Naziregime eigentlich nur unter Änderung des Firmennamens fortsetzte. Diese maßt sich an, die Moskauer Entscheidung über die Rückgabe der sowjetischen Besatzungszone an das Restdeutschland der Bundesrepublik als ihren eigenen Erfolg und als "friedliche Revolution" zu feiern. Nuuu.

Tatsache ist, daß es sich nicht um eine Volksentscheidung handelte. Dazu kam, daß die Westmächte der Sache gar nicht so aufgeschlossen gegenüberstanden, vor allem das Vereinigte Königreich und Frankreich, die beiden größten Deutschlandhasser aller Zeiten, wenn man von den Polen einmal absieht. Und dazu kam noch der Verrat der deutschen Provinzpolitiker, deren politische Sicht nicht viel weiter reichte als über den Rhein bei Bonn. Gerade der Kanzler Kohl, aus der ehemals bayerischen Pfalz und schon aufgrund seiner Herkunft als Nicht-Preuße berlin- und preußenfeindlich, war doch zusammen mit dem auf Lebenszeit fest im Amtssessel verankerten Schäuble der ungeeignetste Regierungschef, um die plötzlich über ihn hereinbrechende Last bewältigen zu können. Bismarck wollte er darstellen, doch schaffte er es kaum weiter als ein bayerischer Provinzgouverneur in der Pfalz. Photo: Kohls Kungelei mit der CDU-Blockpartei, hier mit Obergeschaftelhuber und Blockflöte de Maizière.

Davon abgesehen fehlte es den deutschen Politikern 1989 nicht nur an politischer Courage, sondern auch an Identitätsbewußtsein bezüglich der deutschen Geschichte und der entgegen dem Völkerrecht gewaltsam annektierten Gebiete des Ostens Preußens, der, da zu Preußen gehörig, auch nicht weiter von Interesse schien.

So erklärt es sich, daß man entgegen allem Gemeinsinn Polen in die Gespräche über die "Wiedervereinigung" aufnahm, so als handelte es sich um einen gleichberechtigten Verhandlungspartner.

Polens Zittern war nicht unbegründet, zittert es doch heute noch angesichts des Wissens, daß gut die Hälfte seines Staatsgebiets gar nicht Polen, sondern Preußen gehört, während es nicht den Mumm hat, sich für die Rückgewinnung seiner eigenen Ostgebiete in der Ukraine einzusetzen. Man hatte doch mit den Trotteln aus dem deutschen Westen ein leichteres Spiel. Photo: Kohl mit Bush auf G-7-Treffen. Sorry, that's Moscow's decision.

Das Ergebnis dieses ganzen Possentheaters um die vorgebliche Wiedervereinigung war, daß man nicht nur das Grundgesetz umging, das ganz klar die Regeln für einen solchen Schritt festlegte (Verfassungsgebende Versammlung, Neugründung Deutschlands), sondern auch die Potsdamer Verträge außen vor ließ, derentwegen Polen das große Zittern bekam, denn hätte man die Verhandlung im Sinne dieser Verträge verlangt, wäre man um eine Rückgabe Pommerns, Schlesiens, Ostbrandenburgs und Ostpreußens nicht herumgekommen (in den Grenzen von 1918). Karte: Preußen in den deutschen Grenzen um 1900.

Also kam man auf die glorreiche Idee, die Ostzone zunächst in 5 neue Bundesländer aufzuteilen und dann deren Anschluß an die Bundesrepublik Deutschland zu beantragen und anzunehmen, womit das Grundgesetz raffiniert umgangen wurde. Nicht umsonst ist der 9. November als Tag des Mauerfalls gewählt worden, war es doch der historische Tag der Vaterlandsverräter. Photo: Selten so gelacht: Sitzung im Kaukasus. 1990 Außenminister Genscher alias IM Tulpe, Gorbatschow und Kohl: Wer verrät hier wen an wen oder wen oder was überhaupt?

Nicht genug des Verrats am Vaterland, bot sich eine weitere Gelegenheit für den Verrat an Preußen. Die völkerrechtswidrige und von ausländischen Mächten angeordnete zwangsweise Auflösung Preußens als Staat, den man ungerechtfertigt für das Naziregime verantwortlich machte, während doch die nationalsozialistische Bewegung unter der Führung des nicht ordnungsgemäß eingebürgerten Österreichers Hitler aus Bayern kam und sich des preußisch geprägten Militärs und Gehorsams bediente, um ihre Macht zu festigen, wurde nicht rückgängig gemacht, womit eine weitere historische Gelegenheit für einen staatsmännischen Schachzug nach Bismarcks Art verschenkt wurde. Westdeutschland hatte zu diesem Zeitpunkt eine einmalige Gelegenheit, die historischen Ungerechtigkeiten wieder auszugleichen und Druck auf die Sowjetunion auszuüben, die wirtschaftlich und politisch ernsthaft geschwächt war. Ein ganzes Volk seines Landes zu berauben, das dazu gut zwei Drittel Gesamtdeutschlands ausmachte, ist nicht hinnehmbar.

Daher ist es 20 Jahre nach der Teilwiedervereinigung in Form des Anschlusses eines Teilgebiets, also der mitteldeutschen Länder, an der Zeit, insbesondere im Rahmen der Überlegungen über die Föderalismusreform dieses Unrecht wiedergutzumachen und Preußen als Staat wiederherzustellen. Angesichts dessen, daß die Bundesrepublik Deutschland nicht Willens ist, preußische Interessen und berechtigte Forderungen der aus ihrer Heimat vertriebenen preußischen Bürger zu vertreten, kann nur ein preußischer Staat, sei es als Bundesland oder als unabhängiger Staat, dem historischen Auftrag der Wiederherstellung seiner staatlichen und nationalen Einheit gerecht werden. Photo: 2+4-Verhandlungen: Polen als Siegermacht? Auf jeden Fall als Kriegsgewinnler.

Der 20. Jahrestag des Mauerfalls ist kein Grund zum Feiern, sondern Anlaß, die bisherige gesamtdeutsche Politik zu überdenken und das Handeln der volksfremden Volksvertreter einem strengeren Urteil zu unterziehen.

Freitag, 9. März 2012

Die unerträgliche Betulichkeit der Republik

Der lächerlich anmutende Abgang des Präsidenten der Bundesrepublik in der Gestalt eines kleinbürgerlichen Spießers

An was erinnert diese Inszenierung?

Gestern fand ein weiterer Trauerakt der Republik statt: Die Verabschiedung des zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff war nicht nur übertrieben feierlich, sie war Grund für fremdes Schamgefühl. Inmitten einer vuvuzelatrötenden Masse, die das Schloß Bellevue in Berlin -aus sicherer Ferne für die Teilnehmer an der Trauerfeier- gewissermaßen umzingelt hatte, um die protokollarisch-zynische Heuchelei vor dem Schloß zu stören, ließ sich der unter mehr als fragwürdigen Umständen zum Rücktritt gezwungene Wulff Liedchen von der Bundeswehr vorspielen, wobei der ganze Aufmarsch der Musiktruppen mit Wehrmachtshelmen und Fackeln eher an die theatralischen Aufzüge der Diktatur erinnerte als an eine Traditionsfeier. Schon alleine der Zapfenstreich ist eine gähnend langweilige Spießbürgerparade, die, kombiniert mit der von Wulff gewünschten und so ganz fehl am Platze erscheinenden Tanzsaloneinlage, zur unerträglichen Betulichkeit einer heruntergekommenen Republik geworden ist. Eher wäre hier Chopins Trauermarsch angesagt gewesen, denn die Lage der republikanischen Staatsform in Deutschland ist nicht gerade Anlaß zum Feiern.

Schloß Bellevue im roten Schimmer der Geschmacklosigkeit
Ist denn der Abgesang auf den unehrenhaft scheidenden Bundespräsidenten so etwas wie ein Rundfunkwunschkonzert? Und wie ist es möglich, daß ein ehrlos gegangen gewordener Bundespräsident, der nicht einmal die volle Amtsperiode absolviert hat, sich ein solches Spektakel leisten kann? Eher wäre angesagt gewesen, den Abschied von Schloß Bellevue auf eine morgendliche Kurzparade mit Nationalhymne und Ansprache zu beschränken.

Verdient hatte es die Republik, daß man das ganze Heucheltheater mit Vuvuzelas und Trillerpfeifen niedertönte. Das ferngehaltene Volk hat auf diese Weise der abgehobenen Politikerriege seine Mißgunst gezeigt, aber das schien wohl die wenigsten der Gäste wirklich zu beeindrucken, während die Soldaten recht nervös wirkten. Im Grunde hätte es die ganze feine Gesellschaft der Europadiktatur und des Landesverrats verdient, von den Massen überrollt und in den Teich geworfen zu werden.

Eine Republik, die so wenig Respekt seitens der Bevölkerung gezeigt bekommt, müßte sich ernsthaft überlegen, ob sie überhaupt noch eine Daseinsberechtigung besitzt. Noch beschämender ist, daß bei den Protesten -wie sollte es auch anders sein- wildgewordene Ausländer beim Lärmmachen mitwirkten. Welche Berechtigung hat hier ein Ausländer, gegen den Staatschef eines Landes zu protestieren, das nicht das seine ist? Das zeigt doch auch, wie weit der Staat sich in Auflösung befindet.

Die vier Vorgänger, jeder zu 200.000 € im Jahr plus Zulagen plus Pensionen aus ihren anderen Regierungsämtern: Horst Köhler, Richard von Weizsäcker, Walter Scheel und Werner Herzog. Nur Köhler hat darauf verzichtet.

Genauso merkwürdig wie beschämend ist die Tatsache, daß die Bundesrepublik inzwischen fünf noch lebende ehemalige Bundespräsidenten hat, die alle auf Lebenszeit ein beachtliches Jahresgehalt bekommen (200.000 Euro plus Büro plus Dienstwagen plus Sekretärin) und weiterhin in das Staatsprotokoll eingebunden sind. Bei Herrn Wulff dürfte das bei seinem Alter auch die nächsten dreißig Jahre noch so sein. Und da sage noch jemand, die Monarchie sei teuer!

Apropos Monarchie: Die kommt selbst in Deutschland immer mehr ins Gespräch, ist sie doch die Staatsform der Stabilität und des Ansehens. Der König ist König bis ans Ende seines Lebens, es gibt keine ehemaligen Könige in der Monarchie. Die königliche Familie ergänzt das oberste Amt und macht es repsäsentativer, sowohl protokollarisch als auch aus der Sicht der Identität zwischen Volk und Monarch, Volk und Staat, denn die Krone repräsentiert den Staat in seiner monarchischen Form auf natürlichste und unfassendste Weise, deren Träger und seine Familie im gleichen Verhältnis zum Volk stehen wie das Volk aus Familien gebildet wird. Und so wie der Familienvater als solcher bis zu seinem Tode geachtet wird, kommt auch dem König als Vater der Nation und des Volkes der gleiche Respekt zu. Ein Präsident der Republik, den im Land schon nur wenige, aber die Menschen im Ausland kaum kennen, kann den Mangel an Volksverbundenheit und historischer Legitimität nicht ausgleichen.

Wulff war als Bundespräsident das Produkt eines politischen Kompromisses zwischen zwei Regierenden. ZWEI! Er war nicht die Wahl des Volkes. Die Republikaner in Monarchien führen immer an, das Oberhaupt des Staates solle vom Volke gewählt werden, nur ist diese Idealvorstellung eine Augenwischerei, denn in keiner Republik ist das tatsächlich der Fall, denn das Volk wählt nicht eine Persönlichkeit, in der es sich repräsentiert sieht, sondern es sind die großen Parteien, die das Sagen haben und entscheiden, wer als neue Marionette ihrer Politik an die Spitze des Staates gelangt. 

Bei dem Nachfolger Wulffs wird das nicht anders sein, wenngleich hier vielleicht fünf statt nur zwei Politiker die Entscheidung treffen oder bereits getroffen haben, bevor das Kaspertheater der Bundesversammlung stattfindet, um die Entscheidung scheindemokratisch abzusegnen.

Die Totengräber der Nation

Die Republik hat abgewirtschaftet. Das Trauerspiel des Fackelregiments der Wehrmachtshelme hat gezeigt, daß die von Wulff buntgewünschte Republik in Auflösung begriffen ist. Es ist Zeit zum Umdenken, zur Neugründung, zum Umbau eines Staatswesens, das wie alle Kunstgebilde zum Untergang verurteilt ist.

Freitag, 17. Februar 2012

Die Republik hat abgewirtschaftet

Heute ist nach langem Hin und Her der Bundespräsident zurückgetreten. Wenngleich Christian Wulff, nicht einmal zwei Jahre im Amt, keine Korruption nachgewiesen werden konnte und das ganze Kaspertheater um seine Urlaubsaufenthalte und Unternehmerfreundschaften von Zeitungen, die um ihre Auflagen kämpfen müssen, etwas auf die Spitze getrieben worden ist, zeigt doch das ganze, wie weit die Republik von einer Volksverbundenheit und vom Volk als Identitätsbezugspunkt für dieses entfernt ist.

Das Staatsoberhaupt dient in erster Linie dazu, den Staat und sein Volk zu verkörpern, also sozusagen zur fleischgewordenen Darstellung des Staates und der Nation zu werden. Diese Fuktion gibt dem Amt die Würde an sich und damit das Ansehen im In- und Ausland. Aber leider ist die Wahrnehmung dieser Aufgabe, als Ausdruck der Identität des Volkes mit seinem Staat, nicht gegeben, wenn das Staatsoberhaupt aus einer politischen Partei stammt und demzufolge überhaupt nicht in der Lage ist, das gesamte Volk zu vertreten. Dies ist noch viel weniger der Fall, wenn der für das Amt gewählte Politiker gar nicht von seinem Volk, sondern von ein paar wenigen oder gar nur zwei Vertretern der Regierungsparteien oder der beiden größten Parteien bestimmt wird und seine Wahl durch ein Staatsorgan erfolgt, das im Grunde nur unter großem Aufwand abwinkt, was die maßgebenden Regierenden oder Parteiführer ohnehin schon beschlossen haben. Wulff ist da das beste Beispiel für die ab adsurdum geführte repräsentative Demokratie, deren oberstes Organ zur Ausübung der dem Volk abgenommenen Souveränität die Entscheidung von Bundeskanzlerin und Außenminister als Volkes Wille ausgibt, noch dazu mit undemokratisch von den Landesparlamenten bestimmten Wahlleuten, die als Attrappen einer volksfernen Volksnähe herangezogen und mißbraucht werden.

Auch scheint die Bundesrepublik immer mehr zum Spielball der Presse und der Seilschaften aus der Ostzone zu werden. Immer stärker werden hohe Regierungsämter von Politikern beherrscht, die allesamt aus den Blockparteien des kommunistischen Regimes der "DDR" genannten Sowjetzone stammen oder eng mit diesen verbunden waren. Die haben wir nicht zuletzt der Unfähigkeit des Kanzlers Kohl zu verdanken, der als Politiker aus der Rheinprovinz so gar keine Ahnung vom Wesen der Ostzonennomenklatur gehabt zu haben scheint, denn die Auf- und Übernahme in Regierungsverantwortlichkeiten von Leuten aus der Ost-CDU, die ja nichts anderes war als ein Ableger der SED, war einer der katastrophalsten Fehler der Regierung, die den grundgesetzwidrigen Anschluß der Sowjetzone an die Bundesrepublik zu bewältigen hatte und dazu noch das Volk verriet, indem man die von Rußland angebotenen Verhandlungen über Ostpreußen ausschlug und auch nicht gewillt war, mindestens eine Grenzberichtigung nach den Potsdamer Verträgen zu erreichen.

Bisher war noch kein Bundespräsident ein Mann von Format. Allesamt waren sie wabbelig, wenig repräsentativ, parteipolitisch abhängig und weltweit so gut wie unbekannt geblieben. Bis Horst Köhler war das Amt außerdem unauffällig, vor allem, weil es vollkommen nutzlos zu sein scheint, aber dann fing man an, dem sich scheinbar zu emanzipierenden Amt das Recht abzusprechen, eine eigene Meinung abgeben zu dürfen, und das war es, was letztlich einen verantwortungsbewußten Köhler zum Rücktritt zwang. Danach kam Merkel auf Wulff, und es war die Gelegenheit, sich eines eventuellen Konkurrenten in der Partei zu entledigen, indem sie ihn vom Ministerpräsidenten Niedersachsens zum Bundespräsidenten kürte, sie, die Staatsratsvorsitzende der BRD, die immer mehr alles alleine entscheidet und alle ausschaltet, die ihr irgendwie im Wege stehen. Auch ausländische Regierende sind vor ihr nicht sicher, wie man an Berlusconi oder Sarkozy beobachten kann.

Bleibt abzuwarten, welchen Coup sie jetzt landet. Allerdings wird das Ansehen Deutschlands in der Welt nicht besser, wenn man jedes Jahr ein neues Staatsoberhaupt wählen muß, wenn dieses auch noch so unbedeutend auf der internatiionalen Bühne ist.

Die Republik hat abgewirtschaftet. Das sehen auch viele in Rumänien, Serbien, Montenegro, die sich der Werte der Monarchie besinnen und auf den Straßen die Wiederherstellung der Monarchie verlangen. Auch in Deutschland ist ein Umdenken notwendig, das mit einem vollständigen Umbau des Staates und einem Neubeginn enden sollte, und zwar der Besinnung auf die historisch gewachsenen Bundesstaaten und die Monarchen, die diese nach innen und nach außen vertraten. Letztlich wäre eine Rückbesinnung auf Preußen und die Wiederherstellung des preußischen Staates angesagt, denn was in Deutschland vor allem fehlt, sind preußische Tugenden und preußisches Staatswesen. Die Mißwirtschaft der Provinzpolitiker sollte bald ein Ende haben. Und die republikanische Staatsform eines Kunstgebildes von der Briten Gnade, das man Bundesrepublik Deutschland nennt, auch. Monarchie und Demokratie in historisch gewachsenen Staaten ist die Losung für die Zukunft als Kontrapunkt für eine globalisierte, identitätslose Weltdiktatur in der Hand von Oligarchen im Dienste einer Schattenmacht.






Freitag, 26. August 2011

Kampfansage an die Republik

Hochzeit im Hause Hohenzollern: Warum Deutschland wieder zur Monarchie zurückkehren sollte

Eigentlich ist die Hochzeit des Chefs des Hauses Hohenzol- lern, Prinz Georg Friedrich von Preußen (Porträt Seite 3),mit Prinzessin Sophie zu Isenburg an diesem Sonnabend in Potsdam nicht mehr als eine Meldung aus der Rubrik „Vermischtes“.
S.K.H. Kronprinz Georg Friedrich

Doch angesichts der Familienge- schichte des Bräutigams erscheint es reizvoll, das Ereignis einmal aus einem etwas radikaleren Blickwinkel zu betrachten. Und dann wird aus der Hochzeit schnell eine subtile Kampfansage an die Republik. Denn strenggenommen senden die beiden Adligen mit ihrer in aller Öffentlichkeit und vom Fernsehen übertragenen Hochzeit ein Signal aus, das geeignet ist, die Axt an die bundesrepu- blikanische Ordnung zu legen.

Hochzeiten in Monarchien, zumal die der Thronfolger, sind immer auch Staatsakte. Sie sollen mit ihrem bewußt zur Schau getragenen Pomp Zeugnis ablegen von der Vitalität und Zukunftsfähigkeit des Herrscherhauses und damit dessen Macht sichern und festigen. Hochzeiten ehemals regierender Häuser können dementsprechend als Zeichen an die neuen Machthaber gelesen werden: Seht her, uns gibt es noch, ihr müßt mit uns rechnen, wir geben unseren Anspruch nicht auf.

Natürlich liegen den Brautleuten diese Gedanken fern, wenn sie am Wochenende in der Potsdamer Friedenskirche zum Traualtar schreiten. Doch wissen sie als historisch gebildete Menschen aus Familien, die es gewohnt sind, in Jahrhunderten zu denken, um diese geschichtliche Aufladung ihrer Hochzeit. Nicht ohne Grund wurde Potsdam als Ort der Trauung ausgewählt. Durch die Heirat ihres Familienoberhauptes in der alten, vierzig Jahre vom kommunistischen Regime ausgezehrten Residenzstadt kehrt das Haus Hohenzollern gleichsam in die Geschichte zurück und erinnert – ob gewollt oder ungewollt – an seine historischen Ansprüche.

Nun hat sich allerdings das politische System der Bundesrepublik trotz mancher Unkenrufe in den vergangenen sechzig Jahren als äußerst stabil erwiesen. Über eine Revolution oder gar einen monarchistischen Umsturz muß man sich im Bundeskanzleramt und im Schloß Bellevue bislang keine Gedanken machen. In Deutschland ist die 1918 untergegangene Monarchie zudem im Bewußtsein des Volkes kaum mehr als eine blasse Erinnerung. Im Gegensatz etwa zu Frank- reich, das trotz seiner revolutionär-republikanischen Tradition bis in unsere Tage immer auch über eine royalistische Gegenbewegung verfügte, gibt es in Deutschland abgesehen von einigen verprengten Traditionsvereinen nichts vergleichbares. Die Verschwörer des 20. Juli 1944 stellten zum letzten Mal konkrete Überlegungen für ein monarchisch verfaßtes Staatswesen an. Die Rückkehr der Hohenzollern auf den Thron wäre bei einem Gelingen der Umsturzpläne durchaus realistisch gewesen.

Seitdem macht die politische Rechte in Deutschland einen großen Bogen um dieses Thema. Wenn überhaupt über eine alternative Staatsordnung nachgedacht wird, verlieren sich diese Überlegungen zumeist in ständisch-autoritären Konzepten aus den zwanziger Jahren oder dem unvermeidlichen Führerstaat nationalsozialistischer Prägung. Die Monarchie ist dagegen längst im Museum gelandet und bietet bestenfalls Stoff für sentimentale Schwärmereien. Dabei scheint es angesichts der sich durch die verstetigende Euro-Krise abzeichnenden Auszehrung der Legitimität des politischen Systems dringender denn je, sich nach einer Alternative umzuschauen.

Aus konservativer Sicht kann dies nur die Neuauflage der Monarchie sein. Bereits
1990 schrieb der konservative Publizist Casper von Schrenck-Notzing von der
Monarchie als der „postmodernen Staatsform“, deren anzustrebende Wiederer-
richtung er als „Schlußstein der wiedergewonnenen Souveränität“ Deutschlands empfahl. Und in der Tat garantiert die Monarchie wie keine andere Regierungsform die staatliche Kontinuität über die Zeitläufte hinweg und ist damit im höchsten Maße identitätsstiftend. Mit der notwendigen Autorität und wirkungsvollen Einflußmöglichkeiten ausgestattet, eignet sich der Monarch, der stets das große Ganze im Blick hat, bestens für die Rolle des aus- gleichenden Mittlers und als Korrektiv im alltäglichen Streit der Pateien und Interessenverbände.

Der in den Vereinigten Staaten lehrende Wirtschaftswissenschaftler Hans-Hermann Hoppe hat dies in seinem Buch „Demokratie. Der Gott der keiner ist“ treffend auf den Punkt gebracht. Er sieht den Vorteil der klassischen Mon- archie darin, daß sich der Herrscher als Privateigentümer des Landes um die langfristige Wertsteigerung bemühen muß, während in der Demokratie kurzfristige Überlegungen der Entscheider die Oberhand gewinnen, da sie kein Privatinteresse mehr an dem Staatswesen haben und dieses keinen leiblichen Erben hinterlassen. Es scheint angesichts der Leichtfertigkeit, mit der deutsche Politiker derzeit Verpflichtungen in Milliardenhöhe eingehen und damit künftige Generationen bis über die Schmerzgrenze hinaus belasten, als wollten sie diese Analyse kraftvoll bestätigen.

Die Monarchie kann dagegen geradezu als nachhaltige Regierungsform betrachtet werden, wie übrigens auch ein Blick auf die Revolten und Revolutionen in Arabien zeigt. Alle Länder, in denen es bislang zu Revolutionen und Umstürzen gekommen ist, waren Republiken. In den Königreichen Marokko und Jordanien dagegen führten die Proteste, die sich nie direkt gegen die Herrscher richteten, zur Einleitung von politischen Reformen. Ganz offensichtlich garan- tieren die Monarchien hier ganz im konservativen Sinne den Bestand einer stabilen Staatlichkeit langfristig wesentlich besser als die auf Selbstbereicherung spezialisierten Familienclans in Ägypten, Tunesien, Syrien oder Libyen.

Auch wenn es verwegen erscheint, über Szenarien zu spekulieren, die zu einem neuen deutschen Kaiserreich führen könnten, ist es angesichts der Hohenzollernhochzeit in Potsdam auch in Deutschland an der Zeit, die Monarchie aus dem Museum zu holen und sie wieder auf den Boden der staatstheoretischen Diskussion zu stellen. Und sei es nur, um sie nicht länger den bunten Blättern und den Rolf Seelmann-Eggeberts dieser Welt zu überlassen.


MARCUS SCHMIDT
Junge Freiheit 35/11



Ein Jahr danach: Sarrazin zieht Bilanz

BERLIN. Ein Jahr nach der Veröffentlichung seines Buches „Deutschland schafft sich ab“ hat der frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) Bilanz gezogen. Er habe als Autor mehr bewirken können als dies als einfacher Bundesbankvorstand möglich gewesen wäre. „Wenn die Aufgabe des Amtes bei der Bundesbank der politische Preis war, dann war es ein guter Tausch“, sagte Sarrazin der Bild. 

Positiv überrascht habe ihn auch der große emotionale Zuspruch in vielen Bevölkerungsgruppen. Dagegen habe ihn die Kritik der „intellektuellen Kreise“, die seine Aussagen verfälscht und versucht hätten, ihn als „engstirnigen Rentner“ zu diffamieren, schwer enttäuscht, betonte der 66jährige. 

Dies gelte auch für die ihn kritisierenden Journalisten, die zu 70 bis 90 Prozent sein Buch nie aufgeschlagen hätten. Besonders ärgere ihn bis heute das „geistigen Desinteresse der Regierenden. Ob SPD in Berlin, ob Bundeskanzlerin oder Union.“ 

Wie in Sowjetzeiten
 
Angesichts der massiven Kritik an seinen Aussagen habe er jetzt jedoch verstanden, wie „die Sowjetunion der Stalinzeit ihre Gefangenen umgedreht und sie zu falschen Geständnissen gezwungen hat“. Wenn Menschen nur lang genug isoliert und bestimmten Vorwürfen ausgesetzt seien, geständen sie am Ende die verrücktesten Dinge, sagte Sarrazin der Zeit. 

Dem großen Druck habe er selbst nur standgehalten, weil er über eine Vielzahl an Unterstützern verfügte. „Ich habe immer wieder geprüft: Wo hat mich jemand bei einem gedanklichen Fehler erwischt? Wo habe ich in der Sache geirrt? Das ist nicht passiert.“ 

Verwundert reagierte der Sozialdemokrat auf eine Umfrage der INFO Unternehmensgruppe, nach der 40 Prozent der ausländischstämmigen Befragten angaben, seinen Namen noch nie gehört zu haben. „Eine Debatte, die sich ganz wesentlich um sie drehte, ist einfach an ihnen vorbeigegangen.“ (ho) 

Samstag, 29. Januar 2011

Die Kaisergeburtstage - Als Monarchie noch gelebt wurde

50. Geburtstag S.M. des Kaisers und Königs Wilheml II.
Zwischen 1889 und 1918 feierte man in Preußen und in Deutschland alljährlich am 27. Januar des Kaisers Geburtstag. Auch in früheren Zeiten war der Geburtstag des Königs bzw. Kaisers in jeder Monarchie Anlaß für große Feierlichkeiten im ganzen Land, und gewöhnlich war dieser Tag Staatsfeiertag.

Gedenkfeiern anläßlich des 100. Geburtstags des Kaisers und Königs Wilhelm I. im Jahre 1897
Auf diese Weise lebte und erlebte das gesamte deutsche Volk die Monarchie, was auch noch dadurch verstärkt wurde, daß es im Deutschen Reich, das ja eine föderative Monarchie war, zahlreiche andere Monarchen regierten und ebenfalls ihre eigenen Feierlichkeiten organisierten.

Feldgottesdienst auf dem Straßburger Kleberplatz zum Kaisergeburtstag
Postkarte - Photographie: Max Kaempf
Kunstverlagsanstalt Mohr und Lüdke - Straßburg, 1915
Die Huldigungen und Treuebekundungen der Bevölkerung und der staatlichen und kommunalen Institutionen waren Ausdruck eines nationalen Zusammengehörigkeitsgefühls, das heute gar nicht mehr denkbar ist, denn die deutschen Länder haben nicht nur ihre eigene Identität weitgehend verloren - man bedenke, daß nur noch Bayern, wenn auch nicht vollständig, seine historischen Landesgrenzen behalten hat -, sondern die Bevölkerung ist nicht mehr mit der aus der zeit des Kaiserreichs vergleichbar.

Wilhelm II., mit vollem Namen Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen (* 27. Januar 1859 in Berlin; † 4. Juni 1941 in Doorn, Niederlande) war von 1888 bis 1918 letzter Deutscher Kaiser und König von Preußen.

Erinnerung an die große Kaiserparade (1899) Kaiser Wilhelm II. umgeben vom König von Sachsen, vom König von Württemberg,
vom  Großherzog von Baden und vom Großherzog von Hessen

Wilhelm war der Enkel des ersten Kaisers Wilhelm I. und der Sohn Friedrichs III. Friedrich war 1888 nach nur 99 Tagen Amtszeit einem Krebsleiden erlegen, so daß Wilhelm bereits mit 29 Jahren Kaiser wurde, was ohne Zweifel ein Nachteil war, denn seine politischen Entscheidungen haben letztlich zum Krieg und zum Fall der Monarchie geführt.

1891 - Festessen in Neuenahr

An dieser Stelle sei der Feierlichkeiten an Kaisers Geburtstag als Inbegriff der Darstellung des monarchischen Staates gedacht. In gleicher Weise beging man den Geburtstag des Kaisers von Österreich.

In den deutschen Kolonien feierte man ebenfalls des Kaisers Geburtstag.

Des Kaisers Geburtstag in Deutsch-Ostafrika

Des Kaisers Geburtstag in Kamerun 1901
Kaisers Geburtstag 1918 in Istanbul











Sonntag, 2. Januar 2011

Merkels Märchenstunde zum Neuen Jahr 2011


Alle Jahre wieder kommt... Merkels Märchenstunde!

Die Kanzlerin de Bundes von Großbritanniens Gnaden hat das sogenannte deutsche Volk erneut mit ihrer Märchenstunde beglückt.

Genauso arm an Elan wie überzeugenden Inhalten hat die Kanzlerin der seltsamen Republik künstlich geschaffener Bundesstaaten einen Beitrag zur Einsparung beim Arzneien geleistet, denn  Schlaftabletten sind nach ihrer alljährlichen Weihnachtspredigt gewöhnlich nicht erforderlich. Und so begann die einschläfernde Ansprache mit folgenden Worten:

"Der Jahreswechsel ist die Zeit, einmal Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Was war Ihnen in diesem Jahr wichtig? Ein lang gehegter Wunsch? Die Sorge um einen lieben Menschen? Die Geburt eines eigenen Kindes? Die berufliche Zukunft? Die Zeit für Familie und Freunde?"
Frau Merkel trennt bewußt Unwichtiges von Wichtigem. Zumindest in staatspolitischer oder regierungspolitischer Hinsicht. So als wäre es wichtiger, einen Brief an den Weihnachtsmann zu schreiben oder den Botschaften der Wulff'schen Engel zu lauschen, als sich gesamtstaatlichen Problemen anzunehmen...

"Oder sich einfach nur kurz bewußt zu machen, welch großes Glück es für uns ist, in Frieden und Sicherheit zu leben? Viele andere, zum Beispiel die Menschen im Nahen Osten, gäben viel dafür. Wir sehen das mit neuer Dramatik wieder in diesen Tagen. Ursache und Wirkung der gegenwärtigen Kämpfe dürfen nicht vergessen werden. Der Terror der Hamas kann nicht akzeptiert werden. Aber vergessen dürfen wir auch nicht, dass es im Interesse der Menschen auf beiden Seiten keine vernünftige Alternative zu dem friedlichen Zusammenleben von Israelis und Palästinensern in zwei Staaten gibt. Was immer die Bundesregierung dazu an Unterstützung geben kann, das wird sie tun."

Das mit dem Frieden mag ja noch angehen, aber das mit dem Glück ist recht relativ. Was kümmern uns andererseits die Probleme der Irren in Palästina, die diese sich selbst geschaffen haben? Und warum sollen unsere Steuern dafür herhalten, um Familien islamistische zu finanzieren, bei denen ein Mann 34 Kinder und über 400 Enkel produziert hat?

"Gemessen an den Sorgen der Opfer von Kriegen und Gewalt muten unsere Probleme in Deutschland vergleichsweise gering an. Dennoch ist das kein Grund, in unseren Anstrengungen für unser Land nachzulassen. Vieles von dem, was 2008 wichtig war, bleibt es auch 2009. Das ist im eigenen Leben genauso wie in der Politik."

Warum gering? Unsere Probleme sind unsere Probleme, die der anderen Länder sind deren Probleme. Wir haben schon genug mit unseren eigenen, nicht gelösten Problemen. Zum Beispiel die Probleme der Berliner S-Bahn bei übermäßigem Schneefall. Oder die Probleme der Nichtachtung des Grungesetzes von 1949 und die Übergehung der Potsdamer Verträge. Oder einfach nur die Probleme, daß kein Geld für Kindertagesstätten da ist, aber hunderte von Millionen EUro in Länder wie Palästina gegeben werden, um dort islamistische Staaten aufzubauen, die letztlich unsere westliche Gesellschaft bekämpfen.

"Deshalb steht für mich auch im kommenden Jahr an erster Stelle, Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen. Gerade hier ist Deutschland in den vergangenen drei Jahren gut vorangekommen. Es gibt heute mehr Erwerbstätige als je zuvor.
Auch die Sozialversicherungen sind stabiler geworden und die Staatsfinanzen solider. Die Familien wurden gestärkt. Unsere Unternehmen sind wettbewerbsfähiger und unsere Schulen und Universitäten erfolgreicher.
Deutschland ist Integrationsland und wird für immer mehr Migrantinnen und Migranten Heimat.
Das alles sind gute Gründe für Zuversicht. Das alles sind Gründe, auf Deutschlands Kraft und Stärken zu vertrauen. Vertrauen auf das, was wir können, ist gerade jetzt wichtig."
"Denn die weltweite Krise berührt auch Deutschland. Finanzielle Exzesse ohne soziales Verantwortungsbewußtsein, das Verlieren von Maß und Mitte mancher Banker und Manager – wahrlich nicht aller, aber mancher – das hat die Welt in diese Krise geführt. Die Welt hat über ihre Verhältnisse gelebt."
Das alles erinnert sehr stark an die Argumentation der Sozialisten in Spanien, als es dort noch boomte: Die Sozialversicherung hatte immer mehr Beitragszahler, vor allem durch die hohe Zahl der Gastarbeiter / Einwanderer, und so stieg die Zahl der Sozialversicherten und der Betrag der Überschüsse stetig. Nur war das Augenwischerei: Der spanische Staat hat jetzt kein Geld mehr, um die ad hoc ertfundenen "sozialen Rechte und Leistungen" zu finanzieren - so daß diese nach weniger als zwei Jahren wieder abgeschafft werden.

Was Frau Merkel so ganz beiseite läßt, ist, daß sie selbst vor kurzem gesagt hat, Multikulti sei gescheitert. Wie ist dann zu verstehen, daß immer mehr Einwanderer in Deutschland integriert werden - denn machen wir uns nichts vor: es sind keine Migranten (=Durchzügler), sondern Inmigranten (=Einwanderer), die sich Deutschland zur "Heimat" (=zu eigen) machen, oder genauer gesagt: die ihre Heimat in Deutschland einführen, Deutschland kolonialisieren, denn sie werden nicht Deutsche, sondern sie leben in Parallelgesellschaften.

Die Welt an sich hat nicht über ihre Verhältnisse gelebt, sondern ihre Regierenden. Die Krise haben die obersten Kreise der Politik und der Finanzen zu verantworten, lassen für die Folgen aber die Bürger zahlen. Man wirft Geld aus dem Fenster, um militärisch in aller Welt präsent zu sein oder korrupte Entwicklungsländerregierungen mit Geld zu versorgen, das diese niemals in eine Verbesserung der Lebensbedingungen in ihren Ländern verwenden. Da arbeiten die Chinesen wesentlich effizienter, denken an den Nutzen, den sie aus Investitionen in Afrika ziehen.

"Nur wenn wir diese Ursachen benennen, können wir die Welt aus dieser Krise führen. Dazu brauchen wir klare Grundsätze: Der Staat ist der Hüter der wirtschaftlichen und sozialen Ordnung. Der Wettbewerb braucht Augenmaß und soziale Verantwortung. Das sind die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft. Sie gelten bei uns, aber das reicht nicht."
Mit Benennen ist es nicht getan. Auch Grundsätze nützen wenig, wenn man sie nicht in die Tat umsetzt. Der Wettbewerb wird nicht geschützt, sondern man genehmigt ständig neue Großfirmenverschmelzungen, die Arbeitsplätze vernichten und Preisabsprachen immer mehr erleichtern. Und das ewige Schwätzen von der Sozialen Marktwirtschaft ist bei Merkel mehr als verdächtigt, spricht sie doch so, als wäre sie direkte Schülerin des Wirtschafts- und Finanzministers und späteren Bundeskanzlers Ludwig Erhardt gewesen, während sie damals erst begann voll im Apparat der FDJ mitzumachen und so gut wie gar keine Ahnung von westlicher Wirtschaftstheorie haben konnte.

"Diese Prinzipien müssen weltweit beachtet werden. Erst das wird die Welt aus dieser Krise führen. Die Welt ist dabei, diese Lektion zu lernen."
Die Welt ist dabei zu lernen? Wahr ist doch, daß die Welt, die der Finanzen und der Regierungen, immer so weitermacht wie bisher. Es werden keine Kredite an Firmen gegeben, sondern es wird weitergezockt. Pleitestaaten werden weiterhin gestützt, nur um eine Gemeinschaftswährung zu retten, die auf lange Sicht keinen Bestand haben wird.

"Und das ist die Chance, die in dieser Krise steckt, die Chance für internationale Regeln, die sich an den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft orientieren."
Bisher haben qir gesehen, daß gemeinsame Regeln nicht einmal in der EU zustandekommen. Vor allem die USA scheinen nicht bereit zu sein, ihr Bankensystem grundlegend zu ändern und die Notenbank unter staatliche Kontrolle zu stellen. Daß die Großbanken kein Interesse an Regeln haben, kann man sich ja vorstellen.

"Ich werde nicht locker lassen, bis wir solche Regeln erreicht haben
Diese Krise kann nur weltweit gelöst werden, aber natürlich leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu.


Die Bundesregierung handelt umfassend und entschlossen. Aber ich entscheide nicht danach, wer gerade am lautesten ruft."
Leicht gesangt, Frau Merkel. Bisher ist sie doch immer umgefallen, nachdem sie gesagt hatte, sie werde dies oder jenes nicht dulden. Wie war das mit den Bürgschaften über 450 Mrd. Euro für die Pleitestaaten der Eurozone? Klar, das ist ein wichtiger Beitrag, aber er nützt nichts. Zapatero, zum Beispiel, schmeißt nur so mit den Millionen für Gerwerkschaften, Allianz der Zivilisationen und parteinahe Stiftungen und Verbände herum. Wußten Sie, daß Spanien mehr Dienstwagen hat als die USA? Und vergleichen Sie mal die Größe beider Länder...

"Denn es ist Ihr Geld, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, das Geld der Steuerzahler, für das wir in der Politik Verantwortung tragen."
Ach ja? Was heißt Verantwortung? Der frühere Außenminister Fischer sagte, er übernehme die gesamte Verantwortung für den Visahandel der deutschen Botschaft in Kiew. Am Ende war das soviel wie nichts, denn weder trat er zurück noch zahlte er die dadurch entstandenen Schäden.

"Deshalb ist unser Maßstab für alle weiteren Entscheidungen so einfach wie eindeutig: Wir machen das, was Arbeits­plätze sichert und schafft, egal ob in kleinen oder in mittleren oder in großen Unternehmen. Arbeit für die Menschen - das ist der Maßstab unseres Handelns."
Für Roboter ja wohl nicht, oder?

"Deshalb müssen wir zuallererst sicherstellen, dass unsere Betriebe Zugang zu den notwendigen Krediten haben. Der Staat muß hier einspringen, wenn die Banken ihre Aufgaben nicht erfüllen."
Fragt sich nur, wie. Der Staat ist ohnehin fionanziell gebeutelt angesichts der Stützung der zunächst vier Pleitestaaten der Eurozone. Und in der Praxis haben die Unternehmen keine Möglichkeit, solche Kreditgewährungen zu erzwingen. Gegenwärtig ist es doch so, daß kaum Kredite gewährt werden.

"Darüber hinaus werden wir zusätzliche Mittel in Zukunftsinvestitionen stecken. Wir werden Straßen und Schienen ausbauen, aber vor allem moderne Wege der Kommunikation, insbesondere auf dem Land."
Das merkt man besonders in diesem Winter. Das technologisch führende Land in der Welt, das seinen Exportartikel Magnetbahn nicht einmal als Pilotstrecke im eigenen Land betreibt, ist nicht in der Lage, den Transport auf der Schiene und die Start- und Landebahnen der Flughäfen bei größeren Schneefällen in Betrieb zu halten. Bisher wurden doch Schienenwege nur abgebaut, während man es zugelassen hat, daß die Autobahnen nur noch so mit LKW vollgestopft werden, daß das Autofahren zur Qual wird. Gerade der Transitverkehr per LKW sollte doch dringend auf die Schienen verlegt werden. 

"Wir investieren noch mehr in Schulen, Hochschulen und Universitäten. Das ist Politik für die nächste Generation. Und wir werden bei allem, was wir tun, nicht alte Fehler wiederholen und Wirtschaft und Umwelt gegeneinander ausspielen. Wirtschaft und Klimaschutz, Klimaschutz und Wirtschaft – das geht zusammen, wenn man es nur will. Und wir wollen es."
Die Qualität der Bildung läßt immer mehr nach. Auch die Disziplin an den Schulen mit hohem Anteil an Einwandererkindern ist nicht mehr vorhanden. Die Hochschulen sind überfüllt - insbesondere auch wegen der Gebührenfreiheit -,  während in den meisten Ländern, wie zum Beispiel in Spanien, gewisse Grundgebühren zu entrichten sind, die je nach Studiengang zwischen 500 und 1000 Euro liegen und sich erhöhen, je länger man für die Beendigung des Studiums braucht. Dagegen gab es noch nie Proteste. Studiengebühren sollten daher überall verlangt werden. 

In diesem Zusammenhang von Klimaschutz und WIrtschaft zu sprechen, paßt irgendwie nicht in den Zusammenhang. Der Klimaschutz fängt aber zum beispiel schon bei den Gütertransporten an, indem man LKW von der Straße nimmt und den SChienenverkehr fördert. Bisher waren da nur Fehler gemacht worden.

"Und wir wollen unseren Fachkräften in den Betrieben eine Brücke bauen, um die schwierige Zeit zu überwinden. Politische Unterstützung der Kurzarbeit und Qualifikation der Mitarbeiter werden verstärkt."
Politische Unterstützung versus finanzielle Unterstützung. Politisches Blabla versus Realitäten. EIne Realität ist, daß der Wahnsinn aufhören muß, Arbeitnehmer über 45 in das Abseits zu schicken. Die EU spricht rein theoretisch, in der Praxis gibt es keine Veränderung in der Beschäftigungspolitik der Unternehmen. Was unternimmt die Regierung, um hier Abhilfe zu schaffen? Hier ist die Politik gefragt, diese handelt aber nur auf dem Papier.

"Und wo immer es im Blick auf die nächste Generation verantwortbar ist, werden wir alle, die Steuern und Abgaben zahlen, entlasten."
Und schon ist eine Einschränkung vorgegeben: wo immer. Die Entlastungen waren bisher nie eingetreten. Wie ist es in einem angeblichen Sozialstaat möglich, daß Rentner, die aufgrund ihres früheren Arbeitseinkommens in der privaten Krankenversicherung versichert waren, heute fast 600 Euro im Monat an Krankenversicherung und dazu noch eine Eigenbeteiligung vomn 500 Euro im Jahr zahlen müssen? Das gilt übrigens auch für Selbständige, die keinen Arbeitgeberanteil dazubekommen, um solche Kosten aufzufangen. Und die steuerliche Belastung ist auch nicht ohne. Wie soll also die Entlastung aussehen?

"Das alles stärkt unser Land. Wir handeln schnell und wir denken dabei an die kommenden Generationen. Das ist der Geist, mit dem Deutschland das Jahr 2009 meistern wird."
Ohne Beispiele zu geben, behauptet also die Regierungschefin, das alles stárke das Land. An die zukünftigen Generationen denkt man doch sehr wenig dabei, denn allein schon die Staatsverschuldung und das Problem der verfehlten Umstellung des Rentenversicherungssystems belasten die künftigen Generationen genauso wie die überzogene Sozialhilfe für offiziell unproduktive und durchaus arbeitsfähige Schmarotzer - und es ist nichts gegen wirkliche Sozialfälle einzuwenden, die durchaus die Hilfe des Staates erhalten sollen.

"Meine Devise ist: Wir wollen die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise nicht einfach überstehen. Wir wollen stärker aus ihr herausgehen, als wir hineingekommen sind. Das geht, das können wir gemeinsam schaffen!"
Das mit der Gemeinsamkeit hört man dieser Tage so gut wie von allen Regierenden und Staatschefs. Ob man gestärkt aus der Krise kommen wird, ist noch gar nicht gesagt. Seit der Einführung des Euros sind wir Bürger eigentlich nur geschwächt worden. Die Kaufkraft sinkt stetig, die Pensionspläne steigern ihren Wert nicht einmal in Höhe der Inflationsrate, die Gehälter bzw. Tarife für Dienstleistungen sind nur schwer erhöhbar, wenn man nicht Kunden verlieren will, die Verlagerung von Produktionsstätten nach Asien schwächt die (wet-)europäische Binnenwirtschaft ungemein. Wir werden die Krise daher nur mehr überstehen als daß sie uns stärkt.

"Ich habe die wichtigsten Gruppen aus der Wissenschaft, der Wirtschaft, den Banken, den Gewerkschaften, den Bundesländern und den Kommunen zusammengerufen und mit ihnen beraten. Ich habe dabei einen neuen Geist gespürt: Verantwortung für das Ganze. Verantwortung für unser Land."
So, so. Weder Gewerkschaften noch Banken haben sich bisher verantwortungsbewußt gezeigt. Die Gewrekschaften kommen eigentlich aus ihrem Klassenkampfdenken vom Ende des 19. Jahrhunderts gar nicht heraus. Sie verursachen eigentlich mehr Probleme durch Streikaufrufe und überzogene Forderungen. In anderen Ländern sind die Gewerkschaften noch niel verantwortungsloser oder werden einfach von der Regierung durch Subventionen gekauft. Wenn man dazu noch von der Zockerei der Banken an den Börsen hört, die zum Beispiel in den Vereinigten Staaten von Amerika nur noch 15 vom Hundert ihrer Mittel als Kredite für Unternhmen bereitstellen, klingt das von der Verantwortung und dem neuen Geist nach Alice im Wunderland.

"In der Krise zeigt sich der Gemeinsinn. Dieser Gemeinsinn kann uns jetzt überall voranbringen. Mitte Januar werden wir entscheiden und dann schnell umsetzen.
Ich werde mich im nächsten Jahr regelmäßig mit allen Verantwortlichen treffen und überprüfen, wie wirksam die beschlossenen Maßnahmen sind. Dazu gehört für mich auch, die führenden Vertreter der Oppositionsparteien im Deutschen Bundestag persönlich zu unterrichten."
Gemeinsinn oder Überlebensinstinkt? Not macht erfinderisch. Ob das unbedingt Gemeinsinn bedeutet, möchte ich anzweifeln. 

"Auch wenn das kommende Jahr ein Superwahljahr mit der Europawahl, mit mehreren Landtags- und Kommunalwahlen und der Bundestagswahl sein wird, so fühlen wir uns doch in weiten Teilen über die Grenzen der Parteien hinweg unserem Land verpflichtet. Das jedenfalls spüre ich in vielen Gesprächen."
Mit der Europawahl??? Die war doch erst 2009, findet also bis 2014 nicht statt. Das mit dem Sich-für-das-Land-verpflichtet-fühlen mag ja theoretisch stimmen, aber allein schon Künasts Vorschläge für den Rückschritt in Berlin lassen da Zweifel aufkommen. 

"Wir Deutschen haben schon ganz andere Herausforderungen gemeistert, im kommenden Jahr werden wir uns daran erinnern."
An die Nachkriegszeit zum Beispiel? Warum werden wir uns daran erinnern, schlimmere Lagen gemeistert zu haben? Außerdem war Deutschland in jenen Zeiten noch so gut wie zu 100 % von Deutschen bewohnt, heute sind aber gut 30 % keine Deutschen mehr. Auch die Krise von 1973 hat eigentlich keine wirkliche Stärkung Deutschlands bewirkt, man hat sie halt einfach so überstanden.

"Wir haben das zerstörte Deutschland nach dem Krieg aufgebaut und fest in Europa verankert. 2009 feiern wir den 60. Geburtstag der Bundesrepublik und mit dem Grundgesetz die freiheitlichste und gerechteste Ordnung, die Deutschland je hatte."
Halt, halt!!! Wir??? In der SBZ gab es zwar auch einen Wiederaufbau, aber nur sehr schleppend und prekär. Letztlich war das mitteldeutsche Beitrittsgebiet 1990 in einem desolaten Zustand, fast einem Nachkriegszustand, wenn man an die Substanz der Städte und die Infrastrukturen denkt. Die Verankerung in Europa fand letztlich nur im Westen statt, und auch nur, weil das von den Siegermächten so verlangt wurde.

"Wir haben die Einheit in Freiheit erreicht. 2009 feiern wir den 20. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer. Vor 20 Jahren stand unser Land vor der Aufgabe, die Folgen der sozialistischen Planwirtschaft zu beseitigen. Auch wenn ohne Zweifel noch viel zu tun bleibt, so sind wir alles in allem doch ein gewaltiges Stück voran gekommen."
So ist das auch nicht. Die Einheit, die nicht vollständig ist, wurde zunächst einmal von Moskau und dann von den vier Siegermächten beschlossen. Die Freiheit kam erst danach, ist aber auch nicht vollständig, denn die Besatzungstruppen sind jetzt Nato-Truppen und haben immer noch gewisse Vorrechte. Das Grundgesetz wurde übergangen und so geändert, daß von den Gesetzwidrigkeiten nichts mehr zu merken ist, denn wenn die Freiheit wahr gewesen wäre, hätte man 1990 eine Verfassungsgebende Versammlung einberufen, so wie es das Grundgesetz vorsah. Hat man aber nicht.

Vorangekommen ist man troztdem. Insofern hat Merkel recht, daß man in der Lage ist, Großes zu leisten. Aber es sieht so aus, daß man an Grenzen in der Leistungsfähigkeit stößt. Verglichen mit 1979 oder 1990 ist Deutschland heute nicht mehr Deutschland, die Besatzer sind heute andere, und die Freiheit wird immer mehr eingeschränkt, vor allem durch die als  Durchzügler bezeichneten Einwanderer aus anderen Kulturkreisen.

"Und auch das gelang in einer gemeinschaftlichen Anstrengung. Ich kenne viele Menschen, die sich etwas zutrauen und anpacken, in Ost wie West."
Gemeinschaftliuche Anstrengung? Nach nunmehr zwanzig Jahren zahlen die Westdeutschen noch immer eine Steuer für den Aufbau im Osten, die Städte und Gemeinden im Westen, die kein Geld für ihre eigenen Bedürfnisse haben, müssen immer noch bluten, damit im Osten aug¡fgebaut wird. Das nennt man also gemeinsame Anstrengungen. 

"Wir können uns viel zutrauen und gemeinsam noch mehr erreichen. Ich bin überzeugt davon: Wenn sich auch im kommenden Jahr jeder an seiner Stelle für etwas einsetzt, das für ihn in diesem Land besonders liebens- oder lebenswert ist, dann wird es uns allen noch besser gehen."
Da sehe ich schwarz. Ich glaube nicht, daß das, was ich für liebens- oder lebenswert halte, von der Politik als zulässig empfunden wird. 

"Ich wünsche Ihnen, dass Sie alles in allem mit Dankbarkeit auf das vergangene Jahr zurücksehen können. All denen, die in diesem Jahr mit Sorgen und mit Trauer leben mussten, wünsche ich Trost und Kraft, um den Beginn des neuen Jahres mit neuer Zuversicht begehen zu können."

Zuversicht oder Hoffnung darauf, daß es wenigstens nicht schlimmer wird als bisher. Zuversicht auf ein Umdenken in der Bevölkerung, die am besten die jetzigen Politiker abwählte, bevor sie noch mehr Unfug treiben. Es erscheint aber bisher nicht wahrscheinlich, daß sich Alternativen vorstellen, die das notwendige staatsmännische Format haben.


Dienstag, 28. Dezember 2010

Die Weihnachtspredigt des Präsidenten der Bundesrepublik


Identifizieren konnte ich mich noch mit keinem der Bundespräsidenten, und es waren bereits einige in meinem Leben. Vielleicht liegt es daran, daß ich schon monarchistisch geboren wurde, ohne dazu des Einflusses meiner Umwelt zu bedürfen. Aber es hat auch keiner von allen Präsidenten Westdeutschlands bzw. West- und Mitteldeutschlands soviel Format und Sendungsvermögen gehabt, daß ich sagen könnte, man habe da einen kolossalen Staatsmann als Oberhaupt des Landes, dessen Verwaltungsstruktur von Fremdmächten aufgezwungen wurde.

Als es bei der Wahl des neuen Bundespräsidenten um West und Ost ging, war mir klar, daß noch ein Zonendeutscher an der Spitze des Staates etwas zuviel gewesen wäre. Aber wenn man so die Entwicklung Christian Wulffs in den letzten zehn Jahren verfolgt, dem bei dieser der Verstand etwas abhanden gekommen ist -denn soviel gutmenschiges Gefasel ist doch nicht normal!- wüßte ich nicht zu sagen, ob dem ostdeutschen Kirchenmann nicht Unrecht geschehen ist und er vielleicht doch etwas mehr gesagt hätte als Wulff.

Wie dem auch sei: Die Weihnachtspredigt des Bundespräsidenten hätte kein Pfarrer besser hinbekommen. Denn von Weihnachtsansprache eines Staatsmanns kann hier doch wohl nicht die Rede sein. Eigentlich sollte man etwas mehr Inhalt staatspolitischer Art erwarten können.

So begann Herr Wulff seine Weihnachtspredigt mit folgenden Worten:

"In diesen festlichen Tagen nehmen wir uns Zeit für Menschen, die uns wichtig sind. Wir freuen uns über Besuche, Briefe und Anrufe.

Wir spüren: Wir gehören zusammen. Wir stützen einander. Wir sind einander verbunden."

O mein Gott, wieviel Solidarität, Nächstenliebe und Gutmenschigkeit! Aber bis hierhin mag das ja noch als Einleitung gehen. Nur kommt danach, was eben eine Predigt ausmacht:

"Zusammenhalt, Verständigung, Miteinanderauskommen: Das brauchen wir in unseren Familien, in unserem privaten Leben und in unserer ganzen Gesellschaft.

Zusammenhalt, Verständigung, Miteinanderauskommen: All das geschieht nicht von allein. Dafür muss man etwas tun. Unsere Gesellschaft lebt von denen, die sehen, wo sie gebraucht werden, die nicht dreimal überlegen, ob sie sich einsetzen und Verantwortung übernehmen."

Nun ja, die Gesellschaft lebt vor allem von denen, die Steuern bezahlen und sich dem Konsum hingeben, denn das Miteinander ist im Grunde eine sehr von wirtschaftlichen Zwischenbeziehungen abhängige Verhaltensweise. Die meisten Dienste am Menschen sind wirtschaftliche Leistungen: Du gibst mir dies, ich geb dir jenes. Und dafür bezahlt man Steuern an den Staat, die dieser zum Teil in Leute investiert, die von soviel Miteinander gar nicht viel halten, eher mehr vom Von-den-anderen-für-sich-selbst.

Aber da der Herr Präsident der Republik des Staatenbundes von Großbritanniens Gnaden ein guter Mensch ist, hat er "einige dieser Menschen ...  heute Abend ins Schloss Bellevue eingeladen. Sie haben sich in diesem Jahr für andere, mit anderen gemeinsam eingesetzt. Aus unterschiedlichen Gründen und Motiven. Obwohl sie alle verschieden sind, liegt es an ihnen und an vielen anderen, die so handeln wie sie, daß unser Land zusammengehalten wird: von Solidarität und von dem gemeinsamen Füreinandereinstehen".

O ja, vor allem von der Solidarität. Ach, was ist das eine schöne Gesellschaft, verschlungen im Mit- und Füreinander.

"Der Staat kann im Rahmen seiner Möglichkeiten Menschen in Not finanziell unterstützen. Aber jemandem Mut zusprechen, jemandem auf die Schulter klopfen, jemandem die Hand reichen: Dafür braucht es Menschen, für die Menschlichkeit wichtig ist. Dafür braucht es Menschen wie sie:

Menschen, die sich in der Nachbarschaft um Kinder kümmern, für die Menschen mit Behinderungen von Anfang an selbstverständlich dazugehören.

Menschen, die Kranke besuchen, einfach so, weil es für sie normal ist, eine Freude und ein persönlicher Gewinn.

Menschen, die sich im Verein engagieren, im Chor oder in einer Bürgerinitiative - und alle anderen wissen: Auf die ist immer Verlass.

Menschen, die sich mit anderen zusammentun, um neue Ideen zu verwirklichen. Die sich für Ämter zur Verfügung stellen, weil sie sich für ihre Stadt, für unser Land, für unsere Demokratie verantwortlich fühlen."

Was mich ehrlich berührt, ist das Engagement im Chor. Herr Wulff sollte sich vielleicht im Chor statt im Staate engagieren, da paßte er hin.

Das mit dem Sich-für-Ämter-zur-Verfügung-stellen müßte schon etwas mehr erläutert werden, denn ganz so einfach ist die Sache nicht. Für Ämter braucht man politische Unterstützung in der eigenen Partei mit der notwendigen Mehrheit im jeweiligen Regierungsamte. Und dazu reicht es nicht, sich nur mal so zur Verfügung zu stellen. Aber das übersieht der Präsident dieser seltsamen Republik, müßte es doch aber selber am besten wissen.

"Wer sich so engagiert, bekommt viel zurück. Ehrenamtliche leben übrigens auch länger."

Und diese Weisheit ist statistisch belegt? Meistens bekommt man mehr Ärger als alles andere, denn wer Ämter bekleidet, hat auch viele Neider und Feinde, sogar in den eigenen Reihen. Letztlich werfen nicht wenige das Handtuch, wenn sie von soviel Unannehmlichkeiten die Nase voll haben. Am meisten bekommen die zurück, die ihr Engagement weniger aus solidarischen als eher aus selbstnützigen Beweggründen ausüben. Sie leben vielleicht besser, aber nicht unbedingt glücklicher und auch nicht länger. Man denke nur an den einstigen deutschen Botschafter in Madrid namens Brunner: Koffer hin, Koffer her, und plötzlich traf ihn der Schlag.

Was Herrn Wulf besonders gefällt, ist die bunte Gesellschaft:

"Unsere Gesellschaft ist frei und bunt: Wir leben in verschiedenen Lebenswelten, wir sind unterschiedlich, was unsere Herkunft angeht, unsere Religion, unsere Bildung und unsere Träume vom Glück."

Die verschiedenen Lebenswelten sind nichts anderes als Parallelgesellschaften. Das bunte Miteinander ist eher ein krasses Nebeneinander und Gegeneinander, wie man tagtäglich erneut und verstärkt feststellen kann. Aber  der Präsident hat dazu auch einen Lehrsatz des Alice-Denkens (1) parat:

"Damit eine Gesellschaft aus so vielfältigen Menschen Bestand hat, brauchen wir vor allen Dingen: Respekt. Respekt vor dem, der anders ist als man selbst. Und Anerkennung auch seiner Leistungen."

Respekt schon vor den Kindern und ihren Bedürfnissen. Anerkennung dessen, was ihre Mütter und Väter leisten. Respekt und Anerkennung vor der Lebensleistung der Älteren."

Und eben gerade der Respekt fehlt seitens derer, die sich dieser Gesellschaft bedienen, gegen sie arbeiten und der sie ihren Lebensstil aufzwingen wollen.

"Jeder muss spüren: Ich gehöre dazu, ich werde gebraucht."

Gebraucht werden vor allem Sozialhilfeempfänger und Kopftuchmamis, die außer Heimarbeit so absolut gar nichts zum gesellschaftlichen Mit- und Füreinander beitragen. Da spürt sogleich ein jeder Normalbürger, wofür er gebraucht wird.

Das alles fördert, das versteht sich von selbst,  "Zusammenhalt, Verständigung und Miteinanderauskommen: Das gilt auch für die Beziehungen zu all unseren Partnern in der Welt. Unser Land wird hoch geachtet." Solange es dafür bezahlt. Und dabei ist es gleichgültig, ob "unsere freiheitliche und tolerante Gesellschaft, unsere Verläßlichkeit gegenüber großen und kleinen Ländern" geschätzt wird, denn geschätzt wird nur das Geld, das eine so seltendämliche Gesellschaft in der Welt verteilt. 

"Das immer wieder zu erleben, ist eine beglückende Erfahrung meiner Begegnungen mit Gästen hier und bei unseren Reisen ins Ausland." Klar, auf höchster Ebene in Schlössern und Palästen sieht man die Welt aus einem ganz anderen Blickwinkel. Da muß man nicht einmal zum Bäcker in der Nachbarschaft gehen, wo man eventuell auf Begegnungen mit Bürgern gefaßt sein muß, denn das Brot läßt man sich täglich aus einer anderen Region einfliegen.

Und so fährt er fort, der Herr Bundesprediger, so daß es einem inzwischen richtig schlecht wird von soviel Solidarität und Gutmenschentum: "Wir zeigen Solidarität und sind bereit, auch künftig Verantwortung zu übernehmen - auch in Europa. Wir erwarten von unseren Partnern das Gleiche. Alle müssen ihre Hausaufgaben machen." O, Exzellenz, sagen Sie das einmal den Südeuropäern oder den Iren. Die verstehen Hausaufgabenmachen ganz anders. Liegt wohl an den Sprachen.

"Wir haben Vertrauen in die europäische Einigung und in die Kraft Europas."

Die Politiker bestimmt, sie verschaffen sich ja ständig neue Pöstchen auf Lebenszeit. Nur von Einigung an sich ist nicht viel zu sehen, zu lesen oder zu hören, und die Kraft Europas schwindet an der Peripherie so als hätte der Ballon überall kleine Löcher, so daß alles Lufteinpumpen von der Mitte aus nichts nützt.

"Viele unserer Landsleute sind als Soldatinnen und Soldaten, Polizistinnen und Polizisten oder als zivile Aufbauhelfer im Ausland, um Entwicklung zu fördern, Frieden in der Welt zu sichern und Terrorismus zu bekämpfen. Wir sind in Gedanken bei ihnen und ihren Partnern, ihren Kindern und Eltern, die sie gerade in diesen Tagen besonders vermissen."

Nun hat er doch die Aufbauhelferinnen ganz ausgelassen! Allerdings ist das mit dem Aufbau noch nicht so recht erklärt worden. Ist da nicht ein Krieg am Toben in den afghanischen Bergen? Man sieht ja ohnehin in den spärlichen Reportagen nur Wüste und Afghanen, die noch genauso zu leben scheinen wie vor hundert Jahren. Was man dort in WIrklichkeit auf- oder ausgebaut hat, sind die Opiumfelder und die Villen der Talibanführer, während Mädchenschulen immer wieder zerstört werden. Illustrierte Frauen passen eben nicht in die islamische Gesellschaft der pädophilen afghanischen Männer, in der Frauen nur Brutmaschinen für immer noch mehr Muslime sind. Und um solch eine Gesellschaft aufzubauen und die Modeschauen für afghanische Stammesumhänge zu fördern, gibt Europa Unmengen an Geld aus, um die dazu erforderlichen Schutztruppen in den Hindukusch zu schicken, wo diese im Sinne der Grünen Europas Freiheit verteidigen. Nur davon redet ein Bundespräsident besser nicht, genauso wenig wie vom Verkehrschaos im eigenen Land infolge des technologischen Rückstands.
"Von Weihnachten geht die Botschaft des Friedens und der Zuversicht aus. Was vor 2000 Jahren auf den Feldern von Bethlehem als Gruß der Engel an die Hirten erklang, das ersehnen wir uns auch heute: Friede auf Erden."

Es ist ja schön, sich der biblischen Geschichten zu erinnern. Nur ein Staatschef sollte seine Rede nicht mit Engeln dekorieren. Irgendwie bekräftigt das Herrn Wulffs Weltfremdheit. Alice im Wunderland.

"Zu Weihnachten wünsche ich uns allen eine tragende Gemeinschaft - eine Familie und Freunde, die uns Heimat und Zuhause bedeuten. Lassen Sie uns immer wieder neu finden, was uns miteinander verbindet und zusammenhält."

Mit der Heimat ist das so eine Sache. Wir Preußen haben eigentlich keine mehr, hat man uns doch unserer Heimat entledigt, indem Fremdmächte diese Heimat per Dekret ausradiert haben und die eigene solidarische und füreinander einstehende Gesellschaft nichts unternommen hat, diese völker- und menschenrechtswidrige Maßnahme wieder rückgängig zu machen.

"Das fängt im Kleinen an. Im Weihnachtsbaum hier hängen Sterne, auf die Kinder ihre Wünsche geschrieben haben.

Wissen Sie, was die meisten Kinder von Ihren Eltern gern hätten? Mehr Zeit. Das wünschen sich meine Kinder übrigens auch. Nehmen wir uns die Zeit füreinander."

Wenn's nur das ist. Und wie steht es mit den Wünschen der Großen? Ich wünschte mir, Deutschland gäbe sich eine Verfassung und den Preußen ihre Heimat wieder. Ich wünschte mir weniger Entfremdung der Gesellschaft und mehr Schutz der eigenen Kultur. Es gibt so viel zu tun und es sind so viele politische, soziale und wirtschaftliche Probleme, die mehr Zeit der Regierenden benötigen, und da hat der Präsident der Republik nur die Sorge, mehr Zeit für seine Kinder aufzubringen, die er ohnehin nicht wird aufbringen können.

Da soll einer Republikaner sein! 
Nein, ich hätte dann doch lieber einen König Georg Friedrich I. von Preußen.

Wenn der Herr Präsident der Republik schon von Engeln redet, sei mir das Träumen von einem freien Preußen gegönnt.

Frohe Weihnachten!

(1) Gustavo Bueno Zapatero y el Pensamiento Alicia (Zapatero und das Alice-im-Wunderland-Denken)

 
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